Mittelaltermusik
Bordunmusik - Hypnotischer und meditativer Klangteppich
Der aus dem Mittelalter stammende Begriff Bordun (Brummer) beschreibt den tiefen Dauerton oder Dauerklang eines Musikstückes. Borduntöne dienen als konstante Grundtöne oder Begleitklänge. Diese Töne werden oft durch Bordunsaiten auf bestimmten Musikinstrumenten erzeugt.
Die Drehleier - Mittelalterliches Streichinstrument mit einzigartiger Konstruktion
Die Drehleier (engl. Hurdy-Gurdy) ist ein traditionelles, mittelalterliches Musikinstrument. Das dreiteilige Instrument setzt sich aus einem Kasten, einem Drehstab und einem Bogen zusammen. Der Kasten der Drehleier besteht aus Holz und ist mit einer Reihe von Saiten bespannt, die in verschiedenen Tonhöhen eingestellt werden können.
Nyckelharpa - Streichinstrument mit langer Tradition
Die Nyckelharpa ist ein traditionelles Streichinstrument, dessen Ursprung in der Mitte des 15. Jahrhunderts liegt. Es ist seitdem in Deutschland, Italien und Schweden nachweisbar. Eine der wahrscheinlich ältesten Abbildungen einer Nyckelharpa findet sich auf einem Steinrelief am Portal der Kirche von Källunge auf Gotland, Schweden, datiert auf ca. 1350.
Entdecken Sie die Geschichte der Fidel
Die Fidel ist ein Streichinstrument, das ursprünglich aus Vorderasien stammt und im 10. Jahrhundert über Byzanz nach Europa importiert wurde. Ursprünglich war die Fidel spatenförmig oder rechteckig, später schinkenförmig und hatte einen abgesetzten Hals sowie drei bis fünf Saiten. Einige Fideln hatten zusätzlich Bordunsaiten, die mit dem Bogen oder dem Daumen zum Klingen gebracht wurden.
Mittelaltermusik und die Mittelalterszene
Mittelalterliche Musik wird seit dem 9. Jahrhundert aufgeschrieben und ist bis etwa 1430 entstanden. Die Epochen sind die Zeit der Entstehung des gregorianischen Gesangs und dauerte bis etwa 1100. Ihre Musik ist vorwiegend einstimmig. Mehrstimmige Musik wurde mit der Bezeichnung Notre-Dame-Schule im 12. und 13. Jahrhundert gespielt.